Aktionen und News

  • 24.  November 2014

    Aktion läuft bis auf Abruf

    In Mkhondo, einem Verwaltungsbezirk in der Provinz Mpumalanga, leben Frauen und Mädchen mit einem hohen Gesundheitsrisiko. In diesem Gebiet ist die Müttersterblichkeit besonders hoch. Im Gegensatz zum Trend in den anderen Regionen Südafrikas hat die Müttersterblichkeit seit 2008 zugenommen.

    Die Stadt Amsterdam in Mkhondo ist ein typisches Beispiel einer Kleinstadt in dieser Region. Amsterdam liegt im Osten des Landes, nahe der Grenze zu Swasiland. So wie in weiten Teilen des Distrikts ist der Anteil an Migrant_innen hoch, die Schulbildung der Bewohner_innen gering, Arbeitslosigkeit und Armut groß. Außerdem führen durch dieses Gebiet die Ruten von Warentransporten. Wissen über die Vermeidung einer HIV-Übertragung von der Mutter auf das Kind und über antiretrovirale HIV-Behandlung gibt es kaum.

    Der Gesundheitsdistrikt Gerd Sibande (in dem Mkhondo liegt) hat die höchste HIV Infektionsrate bei schwangeren Frauen (46,1 %) in Südafrika. Laut Zahlen einer nationalen Studie hat sich die Müttersterblichkeit in Gerd Sibande mehr als verdoppelt (von 76,4 Sterbefällen pro 100 000 Lebendgeburten im Jahr 2011/2012 auf 187,6 Sterbefälle im Jahr 2012/13). Im Gesundheitsdistrikt Gerd Sibande ist auch die Rate von Teenager-Schwangerschaften (Mädchen unter 18 Jahren) mit mehr als 10 % der Geburten in den öffentlichen Gesundheitseinrichtungen die höchste in der Provinz Mpumalanga. http://sezac.org.mx/

  • 9. Oktober 2014

    In manchen Gegenden Südafrikas ist die Müttersterblichkeit inakzeptabel hoch. Obwohl es seit 2011 wichtige Anstrengungen von Seiten der südafrikanischen Regierung gibt, hat sich die Zahl an Frauen und Mädchen, die während der Schwangerschaft oder kurz nach der Geburt ihres Kindes sterben, dramatisch erhöht. Wobei bei Frauen und Mädchen, die HIV-positiv sind, die Sterberate um das Fünffache höher ist, als bei Frauen und Mädchen, die mit HIV nicht infiziert sind.

    Amnesty International veröffentlichte am 9. Oktober 2014 in Johannesburg den Bericht “Struggle for Maternal Health: Barriers to Antenatal Care in South Africa”.

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  • 2. Oktober 2014

    In den vergangenen Wochen haben Polizei und Bulldozers die Bewohner_innen von sogenannten „illegalen Siedlungen“ in den Städten Epworth und Chitungwiza, nahe der Hauptstadt Harare, mit Gewalt vertrieben. Durch diese Zwangsräumungen wurden  Hunderte Menschen knapp vor Beginn der Regenzeit einem entsetzlichen Schicksal überlassen.

    Statt die Menschen aus ihren Häusern zu verjagen und sie zu Obdachlosigkeit zu verurteilen, sollten die Behörden das Recht dieser Menschen und die Gesetze achten und andere Lösungen finden. Jede Person hat das Recht auf adäquate Unterkunft und auf Schutz vor Zwangsräumungen, unabhängig davon wo sie wohnt.

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  • 22. August 2014

    Aktion läuft bis auf Abruf!

    Mitglieder der bekannten zivilgesellschaftlichen Organisation Treatment Action Campaign (TAC) werden in verschiedenen Provinzen Südafrikas bedroht und eingeschüchtert.

    Bedrohungen von TAC-Mitgliedern gehen weiter

    In den vergangenen Monaten nahm die Häufigkeit und Schwere von Übergriffen und Drohungen gegenüber TAC-Mitgliedern in der Provinz Free State zu. Die Situation von Sello Mokhalipi, der als TAC-Vorsitzender (ehrenamtliche Position) in der Provinz Free State mehrmals Drohungen und Schikanen ausgesetzt war, hat sich weiter verschärft.

    Am 12. Juli 2014 waren Sello Mokhalipi, der TAC-Koordinator der Provinz Free State Machobane Morake  und der TAC Kampagnen-Manager Fredalene Booysen in einem Mietauto von Botshebelo (nahe der Grenze zu Lesotho) in Richtung Bloemfontein unterwegs, als sie um etwa 20:30 bemerkten, dass ihnen offensichtlich ein weißer BMW folgte. Dieses Fahrzeug setze zu einem Überholungsmanöver an, fuhr neben ihnen parallel auf der Gegenfahrbahn, überholte aber nicht wirklich. Da ein Fahrzeug direkt vor dem Mietauto fuhr, konnte Sello Mokhalipi, der das Fahrzeug lenkte, nicht beschleunigen. Einige Zeit lang wurde ihr Auto  von Fahrzeugen völlig eingeengt, die vor, neben und auch hinter ihnen fuhren. Die Aktivisten befürchteten, dass sie von der Fahrbahn abgedrängt werden oder von den Insassen des weißen BMW angeschossen werden könnten. Aber zum Glück erschien ein Auto aus der Gegenrichtung und der weiße BMW musste reagieren, um eine Kollision zu vermeiden.

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  • 25. Juli 2014

    Am 25. Juli 2014 wurde Bhekithemba Makhubu, Herausgeber des monatlich in Swasiland erscheinenden Magazins “The Nation“, und Thulani Maseko, Anwalt für Menschenrechte, zu 2 Jahren Gefängnis verurteilt, ohne dass Ihnen die Möglichkeit zur Bezahlung einer Geldstrafe eingeräumt wurde.

    Diese Verurteilung von Bheithemba Makhubu und Thulani Maseko nach einem grob unfairen Gerichtsprozess in Swasiland ist ein empörender Versuch, kritische Stimmen zum Schweigen zu bringen.

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  • 3. Juli 2014

    Die beiden jungen Männer, James Mwape und Philip Mubiana, die angeklagt waren, „gegen die natürliche Ordnung“ eine sexuelle Beziehung unterhalten zu haben,  wurden freigelassen. Am 3. Juli 2014 sprach ein Gericht die beiden Männer frei. Der Richter stellte fest, dass es keine ausreichenden Beweise für eine Verurteilung gab.

    Menschen aufgrund ihrer wahren oder vermeintlichen sexuellen Orientierung zu inhaftieren ist ungerecht und ein Bruch internationaler Gesetze.

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  • 9. Dezember 2013

    In einem Statement vom 2. Dezember 2013 bestätigt die angolanische Staatsanwaltschaft, dass die zwei „verschwundenen“ Aktivisten Alves Kamulingue und Isaías Cassule ermordet worden seien. Bestätigt wird auch, dass vier Staatsbeamte im Zusammenhang mit dem „Verschwinden“ der beiden Aktivisten verhaftet worden seien und dass sie zugegeben hätten, Alves Kamulingue und Isaías Cassule ermordet zu haben.

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Gute Nachrichten und Erfolge

AKTIONS-UPDATE: SAMBIA: Zwei Männer wieder frei

7. Juli 2014

(UA 124/13-3)

Das Gericht in der sambischen Stadt Kapiri sprach am 3. Juli 2014 die beiden jungen Männer James Mwape und Philip Mubiana von der Anklage der sexuellen Beziehung „entgegen der natürlich Ordnung“ frei. Laut Auffassung des Gerichts konnten keine Beweise gegen die beiden Männer erbracht werden.

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Veranstaltungsrückblick

Briefmarathon-Stand auf der Mariahilfer Straße

Am 10. Dezember 2013, den Internationalen Tag der Menschenrechte, konnten  interessierte Mitmenschen bei unserem Amnesty-Stand auf der Mariahilfer Straße am diesjährigen Briefmarathon teilnehmen. Von 14:00 bis 16:30 standen wir zwischen Mariahilfer Straße Nr 6 und Nr 8. Wir baten um tatkräftige Unterstützung durch Unterschriften auf den Appellbriefen und hatten Glück mit dem Wetter. Knapp vor Beginn des Amnesty-Standes hatte der Nieselregen aufgehört und auch Wind war keiner mehr zu bemerken.

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Amnesty bei Human Rights Talk

Das Amnesty Team Afrika-Süd betreute beim Human Rights Talk am 19. November 2013 in der Aula des Universitätscampus im Alten AKH einen Amnesty-Stand und sammelte Unterschriften auf Appellbriefen gegen Menschenrechtsverletzungen in Simbabwe und Sudan. Briefe an den griechischen Minister für Öffentliche Ordnung gegen Push-Backs von Flüchtlingen im Mittelmeer vor Griechenland lagen ebenfalls zur Unterschrift auf.

Thema dieses Human Rights Talks war “Opfer von Gewalt als Asylsuchende”.

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Amnesty-Stand bei Human Rights Talk

Mitglieder unserer Gruppe betreuten am 15. Oktober 2013 von 19 bis 21 Uhr einen Amnesty-Stand beim Human Rights Talk im Dachgeschoß des Juridikum, Schottenbastei, 1010 Wien. Die Veranstaltung stand unter dem Motto: Meinungsfreiheit in Gefahr?

Organisiert wurde dieser Human Rights Talks vom Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte (BIM), gemeinsam mit der „Forschungsplattform Human Rights in the European Context“ der Uni Wien und den Reportern ohne Grenzen.

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